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Nankendorf

Der Ortsname (früher "Anckenhoff" - darin steckt möglicherweise das lat. Wort "agnus" = Schaf) deutet auf die frühere Schafhaltung hin. Vor der Eingemeindung gehörte Nankendorf seit 1852 zu Hammerbach. Der Ort ist mit Sicherheit eine bambergische Neurodung des 11./12. Jahrhunderts. Er erscheint im Mittelalter - erstmals 1428 erwähnt - als Allodialbesitz derer von Maienthal, die 1428 und 1432 jeweils einen Hof mit allen Zugehörungen an die Nürnberger Rieter verkaufen. Zeuge ist Eberhard von Berg. Zwischen 1508 und 1516 scheint der kleine Ort von einem alles zerstörenden Brand heimgesucht worden zu sein. Nach dem Aussterben der Rieter 1753 fällt deren Besitz an die Reichsstadt Nürnberg. 1860 kommt Nankendorf zur Postexpedition Weisendorf. Im Dorf leben zu der Zeit 11 Familien, insgesamt 68 Katholiken (seit 1916 zur Pfarrei Weisendorf gehörig) und 7 Protestanten. 1937 sind es nur noch 46 Einwohner. 

1972 erfolgte die Eingemeindung nach Weisendorf.

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