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Sintmann

1348 wird "Syntmans" erstmals erwähnt. Insgesamt acht Anwesen gehören dem Bamberger Bischof und werden vom Amt Herzogenaurach aus verwaltet. Seit 1358 untersteht der Ort kirchlich der Pfarrei Weisendorf. Im 15. Jhd. ist das Rüggericht Büchenbach für Sintmann juristisch zuständig. 1427 kommt ein Hof zum Bamberger Domkapitel, im 16. Jahrhundert ein weiteres Anwesen zur Bamberger Dompropstei, die damit auch das Eichelmastrecht in den Wäldern erhält. 1504 gehört Sintmann dem Dompropst und untersteht dem Gericht in Dachsbach. 1612 wird nur noch von vier Anwesen berichtet.

 

Im Dreißigjährigen Krieg betreut Pfarrer Veit vom Berg das verwüstete Dorf, 1654 stehen hier wieder zwei bewirtschaftete Höfe. 1810 wird Sintmann bayerisch und gehört 1818 mit neun Haushalten, elf Familien und 36 Einwohnern zum Steuerbezirk Weisendorf, zum Gerichtsbezirk und Rentamt Neustadt. 1827 kommt es mit der Großgemeinde Rezelsdorf zum Landgericht und 1847 auch zum Rentamt in Herzogenaurach. 1860 werden 12 Familien mit 55 Einwohnern, allesamt evangelisch, gezählt. Im selben Jahr schließt sich Sintmann der Postexpedition Weisendorf an. 1937 leben hier 42 Einwohner. Unbestätigten Quellen zufolge soll es früher in Sintmann ein Kloster oder zumindest eine Außenzelle gegeben haben. Der Flurname "Zum Klosterknock" weist darauf hin.

 

Am 1. Juli 1972 erfolgte die Eingemeindung nach Weisendorf.

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